LX028 Praxisbeispiele fürs Teamlernen

Komplett selbstorganisiert und ohne Rahmen fällt es vielen im beruflichen Kontext schwer sich genügend Lernzeit zu nehmen. Dabei haben gerade Teams häufig gemeinsame Lernthemen, die sie auch gemeinsam angehen könnten. Eine Lösung, um die Lernkultur in Teams zu stärken stellt uns Prof. Dr. Cornelia Hattula, Lernenthusiastin und Teamlead für Educational Content Creation an der IU Hochschule vor: Teamlernen.

Neben der Beschreibung des Teamlernens und der positiven Effekte gibt es eine kleine Toolsammlung, die zum Nachahmen anregt:

  • Das individuelle Lerndashboard: Ein Kanban-Board um das persönliche Lernen im Team zu strukturieren
  • Ein Team Lernbacklog: Eine gemeinsam erstellte und priorisierte Liste von Lernthemen
  • Der Learnathon: Die aktive Anwendung der Pomodoro-Technik im Team, um der Lernzeit eine hilfreiche Struktur zu geben.
  • Der Focusathon: Die Möglichkeit sich einen halben Tag lang richtig tiefgründig mit einem Lernthema beschäftigen zu können.
  • Ein Learnspiration Kanal: Für Einsteiger ins Teamlernen, ein einfacher Kanal (z.B. in MS Teams) zum Teilen von Lernimpulsen im Team.
  • Der Learning Walk: In 2er oder 3er Gruppen telefonisch zusammen 15 Minuten spazieren gehen und dabei teilen: Was ist mein aktuelles Lernthema? Welches Ziel verfolge ich damit? Welche Lernressourcen würde ich dazu empfehlen? Als positiven Nebeneffekt gibt es noch eine zusätzliche Portion Bewegung.

Persönliches Motto:

Warum nicht?

Viel zu häufig hört man: Das geht so nicht, das haben wir schon immer anders gemacht. Hier hilft das Motto „Warum nicht?“ – Es geht auch anders. Warum sollte es nicht anders gehen?

Trigger für Neugier:

  • Menschen die begeistert über ihre Themen sprechen.
  • Gute Bücher und Buchempfehlungen. Ungelesen Bücher bilden den Entwicklungsstapel: Gesammelte Impulse, die einem im richtigen Moment in die Hände fallen.
  • Podcasts: sowohl der Mensch als auch die inhaltlichen Impulse.

 Links:

Buchempfehlung:

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