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Obsidian Notizen

Mein Notizworkflow mit Obsidian (2) – Ordner, Tags, Datums-IDs und lange Notizen

Inspiriert durch einen Austausch gestern zum Thema Lernen und Obsidian, möchte ich meine Serie zum Notizworkflow mit Obsidian weiterführen. Diese Serie dient nicht als Tutorial, sondern sammelt einzelne Aspekte meines Notizworkflows.

Welche Notizen landen in Obsidian?

Ohne externe Hilfsmittel oder ein externes Gedächtnis kann man gar nicht richtig denken, jedenfalls nicht in systematischer Weise…

Sönke Ahrens, Das Zettelkasten-prinzip

Ich nutze Obsidian nicht für alle Notizen, sondern nur für Notizen, die ich dauerhaft speichern möchte (permanente Notizen oder evergreen Notizen). Es handelt sich damit um Notizen die ich auch in ein paar Jahren noch wiederfinden möchte. Einige nutzen für solche ein Notizsystem auch den Begriff des „Second Brain“, da unser Gehirn zwar sehr gut darin ist Assoziationen aufzubauen, aber große Wissensmengen meist nicht dauerhaft fehlerfrei gespeichert werden. Spätestens wenn es um Referenzen geht – wo habe ich eine bestimmte Formulierung schonmal gelesen – braucht man ein gutes Notizsystem.

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Persönliches Wissensmanagement als Lernmethode

Warum ich ein persönliches Notizsystem aufgebaut habe

Während meines WOL Zirkels Anfang 2020 habe ich mich intensiv mit dem Thema Lernen beschäftig. Natürlich habe ich dazu mit vielen Menschen gesprochen, mir Vorträge angehört, Artikel und Bücher gelesen. Dabei habe ich mir auch viele Notizen gemacht oder Screenshots gespeichert. Zunächst nutzte ich OneNote oder sammelte Informationen in PowerPoint Präsentationen. Einige interessante Links speicherte ich ab, jedoch bei weitem nicht alle.

In Woche 9 des WOL Zirkels kam natürlich die Übung, die Top 10 Ressourcen zum eigenen Lernziel zu teilen. Da meine Notizen, keine klare Struktur hatten fehlten mir bei vielen der Quellen, die ich gesammelt hatte, die Quellenangaben. Interessanten Links fand ich nicht wieder. Somit konnte ich meine Aufgabe die Top 10 zu teilen nicht abschließen. Auch wenn ich Kollegen von Artikeln, die ich gelesen hatte, erzählte, konnte ich diese nicht teilen oder musste zunächst auf die Suche gehen. Bei einigen Screenshots fehlte mir neben der Quelle auch der Kontext, so dass später nicht mehr alles nachvollziehbar war.

Um diese Situation für mich zu verbessern entschloss ich mich, dass mein nächstes Lernthema das persönliche Wissensmanagement (Personal Knowledge Management, PKM) werden würde. Ein Kollege wies mich dann noch auf Nicklas Luhmann hin, der unter anderen für seinen Zettelkasten bekannt war. Dadurch bin ich recht schnell auf das Buch „Das Zettelkasten-Prinzip: Erfolgreich wissenschaftlich Schreiben und Studieren mit effektiven Notizen“ gestoßen, welches ich kurz darauf las.

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